Die Hafenwirtschaft sieht die deutschen Seehäfen zunehmend Gefahren ausgesetzt. Sie seien als Drehscheiben Ziele von Cyberangriffen, Spionage und Sabotage, sagte Florian Keisinger vom Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe der "Welt am Sonntag".
Der Hauptgeschäftsführer des Unternehmensverbands Hafen Hamburg, Norman Zurke, sieht im Schutz kritischer Infrastruktur eine gesamtstaatliche Aufgabe. Der Bund solle sich daher stärker als bislang an Investitionen zum Schutz des Hafens beteiligen, forderte er.